MEIN HIMMEL BRENNT
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MEIN HIMMEL BRENNT. Roman
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Rezensionen - Presse

Für die Presse: Fotos, Texte, Interview und Buchcover honorarfrei/Quellenangabe!

Mein Himmel brennt  
                                                                                                                                               


 
Interview von Antje Raecke. In: IVZ 19.10.11 WN-Warendorf 20.10.11Archiv BBV
Rezension Maja Rehbein. In: Erziehungskunst. 75. Jg. H. 03/März 2011
Video (zur Lesung in Borken-Gemen): Kaffee mal anders. 3:18 borio.tv, 31.01.11
Christopher Irmler. In: Westfälische Nachrichten, 31.01.11  Archiv
Armes Münsterland. Rezension Rita König. In: Am Erker Nr. 60/15.12.10, S.118f. Archiv
Rezension deutsch-polnisch Rita König. In: Pro Libris. Nr. 31/1.12.2010, S. 98-100Archiv
Joke Broker. In: Borkener Zeitung, 20.11.2010
 Münsterländische Volkszeitung, 6.11.2010
Thorsten Kleinhubbert. In: Neue Osnabrücker Zeitung, 3.11.10  Archiv
NOZ, 8.10.2010 Lingener Zeitung, 9.10.2010 Archiv
Tonio Keller. In: Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen-Lippe, 1.10.2010
Ibbenbürener Volkszeitung, 25.09.2010
Uta Biestmann-Kotte. In: Neue Osnabrücker Zeitung, 19.09.2010 Archiv
Rezension Die Glocke (Feuilleton), 19.09.2010 Archiv
Rezension Christina Felschen. chessocampo, 18.09.2010
Westfälische Nachrichten, 16.09.2010
  Rezension Karsten Lieberam-Schmidt. In: Schublade, Zeitschrift der BVjA, H.3, 2010, S. 34
  Rezension Sabine von Döhren, libri, 13.09.2010
  Rezension Bauernblatt Schleswig-Holstein und Hamburg, 11.09.2010
Thorsten Ohm. In: Münstersche Zeitung, 10.09.2010 Archiv
Rezension Rita König Märkische Allgemeine 31.07.2010
Rezension Cora Pech MAZ 21.07.2010
Rezension Wolfgang Fehse Amazon-Rezensionen  05.07.2010 Archiv
romansuche.de 01.04.2010
Interview von Justinus Pieper (globe-m) mit dem Autor vom 1.03.2010  Archiv
 

 
                             Pressestimmen

"... Bittere Erinnerungen ... in seinem Geburtsort heißt es noch heute 'Schwiech still', wenn es um Erinnerungen an die Kindheit in den 1950er-Jahren geht. Etwa 80 Zuhörer waren ... gekommen ... 'Danke, dass Sie meine Kindheit aufgeschrieben haben' ..." (IbbenbürenerVolksZeitung, 22.10.11)
"... sorgte mit 'Mein Himmel brennt' für viel Gesprächsstoff..." (WN, Archiv, Bocholter-Borkener-Volksblatt, 20.10.11)
"... (Der) Autor wollte ... das 'Schwiech still', das Heini immer wieder zu hören bekommt, aufheben ... dem Jungen stellvertretend für viele andere eine Stimme geben ..." (Interview von Antje Raecke. (In: IbbenbürenerVolksZeitung 19.10.11)
"... Die Brüche und die Interpretationen von Vergangenem und Neuem lassen Platz für befreienden Humor. Die langsame aber stete Verwandlung des Lebens in der Nachkriegsgesellschaft enthält Unmengen an Skurrilem und Komischem ..." (WIR IN IBBENBÜREN, 19.10.11)
"... Es ist ein Tabuthema ... der Schock ist sehr groß gewesen ... " (Video VOIS.TV 18.10.2011 | Kinderarbeit in Steinfurt)
"... Vom miefigen Landleben nach dem Krieg ...  den Vorurteilen gegenüber den Landkindern ..." (Westfälische Nachrichten, 18.10.11)  (westline, 19.10.11)
"... Fast dokumentarisch  ... ein dicht gewobenes Bezugssystem aus landschaftlicher Schönheit und menschlicher Gefühlskälte ... " (Annegret Rose. In: Westfälische Nachrichten, 11.04.11)

"Twe ut´n Mönsterland...das experimentelle Kontrastprogramm..."(Ruhrnachrichten, 10.04.11)

"... eingefangen vom bildhaften und glasklaren Stil ... Ausführungen geschickt miteinander verflochten und mit trockenem Humor gewürzt ..." (Emsdettener Volkszeitung, 7.4.11 / Archiv)

"... Selten hat mich ein Roman so stark eine Zeitepoche nacherleben lassen..." (Hofheimer Zeitung, 29.03.11)

"... Der Roman zeigt das karge Bäuerliche, die
brutale häusliche Strenge vor dem Hintergrund des untergehenden Bauerndorfes, den Überlebenskampf in Armut und Kinderreichtum..." (Allgemeine Zeitung + Wiesbadener Tagblatt, 29.03.11 + Krifteler Nachrichten, 25.03.11)

"... ein starkes, facettenreiches 'Sittengemälde aus Westfalen'... und zugleich eine persönlich berührende Geschichte ..." (In: Westfälische Nachrichten, 24.03.11)

  "... schildert packend ... in einer Sprache voller Poesie ..." (Die Glocke, 25.03.11)

  "Zehn Stockschläge und ein Vaterunser..." (In: Münsterländische Volkszeitung, 18.03.11/ Archiv)

"... ein literarisches Zeitdokument ... von berührender Intensität und voller Poesie..." (In: Höchster Kreisblatt, 15.03.11)

  Der Autor "beschreibt ... den Weg eines Bauernjungen, der sich als Jugendlicher aus der Armut und Enge des kleinbürgerlich geprägten Lebens des nördlichen Münsterlandes befreit..." (In: Borkener Zeitung, 14.03.11 + Ahlener Zeitung, 14.03.11)

  "... Von allen missverstanden und allein gelassen, versucht er stets sich seine Freiheit zu erkämpfen, doch nach dem Missbrauch durch einen Kirchenvertreter bricht die Welt für 'Heini' vollends zusammen ..." (In: Die Glocke, 14.03.11)
 
"... Wunderbar wird die bäuerliche Umwelt im Lauf der Jahreszeiten geschildert. Die Langsamkeit, die intensive Betrachtung der Dinge erinnert an Stifter. Von dem Buch geht trotz aller erschütternden inneren Dramatik eine große Ruhe aus. Die 67 Kapitel in bildhaftem, glasklarem Stil sind geschickt verflochten und mit trockenem Humor gewürzt.  ..." Maja Rehbein. (In: Erziehungskunst. 75. Jg. H. 03/März 2011)

"... Die Schilderungen des traurigen Alltags eines Jungen im Münsterland der 50er und 60er spiegelt die Kindheit vieler... dieser Zeit wider. Während viele... die Zeit des Wirtschaftswunders genießen..., steht Heini für die Schattenseiten dieser Zeit. Von der Haar schildert in seinem Roman sämtliche Facetten dieser Zeit des Wandels- vom Verdrängen der Vergangenheit, über patriarchale Strukturen, Zukunftsängste und beleuchtet hierbei in gewisser Weise auch das Selbstverständnis vieler Menschen dieser Zeit. (Zeitreise in Heinis traurige Kindheit. Christopher Irmler. In: Allgemeine Zeitung, + Westfälische Nachrichten, 31.01.11 Archiv)

"Düstere Kindheit im westfälischen Bauerntum ... " (In: Die Glocke, 31.01.11 Archiv)

"Reise in die Nachkriegszeit..." (Borkener Zeitung, 31.01.11)

"Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre sind eine feine Sache. Spannend wird es, wenn neben den süßen Leckereien ein literarisches Feuerwerk als Sahnehäubchen serviert wird. Der Autor... las am Samstag… in einer dichten, packenden Sprache… (In: Video zur Lesung in Borken-Gemen: Kaffee mal anders. 3:18 borio.tv, 31.01.11)

"... Anschaulich und mit schonungsloser Offenheit beschreibt der Autor die Mentalität und den Konservatismus der Menschen der 50er Jahre... alles andere als eine Verklärung der guten alten Zeit... " (Westfälische Nachrichten, 28.01.11)

"... über Traditionen  und aussterbende Bräuche, Tabus und Tabubrüche und die besonderen Lebensumstände ... (ein) mit viel Liebe zum Detail entworfenes Sittengemälde. (Rheinische Post, 28.01.11)

"Wer dieses Buch nicht liest, kommt in die Hölle!..." (Widmung im Exemplar der kath. Bücherei Sassenberg, 28.01.11)

"... Von der Haar erzählt von Kindheit der 50er-Jahre mit rigoros gelebter Religiösität und Prügelstrafe..." (NRZ Nr. 20, 25.01.11)

"... ein wunderbares, warmherziges Erlebnis, Heini bei seinem Kampf um Freiheit und Eigenständigkeit zu begleiten..." (Gemen-online, 23.01.11)

"... Heinrich von der Haar schildere in einer 'dichten, packenden, atemlosen Sprache das Leben des Bauernjungen Heini..., mal düster und erschreckend, mal komisch', so die KIM ..." (Kulturinitiative Metelen). (Allgemeine Zeitung, 21.01.11)

"... Heini besitzt den Mut, den Witz und die Kraft, sich den ... Widerständen zu stellen..." (WN, 21.01.11

"... Nicht wie es wirklich war, sondern was wahr ist, habe er ... beschrieben (und) wehrt damit gleich die Frage ab, ob es sich bei dem mit einem Literaturpreis ausgezeichneten Roman um eine Autobiografie handelt..." (Westfälische Nachrichten, 20.01.11)

"... Der Debütroman schafft es, neben der Leidens- und Erlösungsschichte des Jungen Heini den später oder glücklicher Geborenen eine Fülle an Informationen zum Alltag eines Bauern der Fünfziger Jahre zu liefern. Detailliert bis zur Brutalität, im Bullenstall oder beim Abendbrot, "Ora et labora". Der Weg in den Himmel führt nur über Gebet und harte Arbeit... Heini ... (glaubt) schlichtweg alles. Es fällt ihm schwer zu zweifeln. (Ich) saug Akazienblütenrüssel aus, der Nektar schmeckt süßer dieses Jahr. Nach dem Frost und Hochwasser duftet's Gras frisch. Irgendwas stimmt nicht daran, dass Gott an allem Schuld ist..." (in deutsch und polnisch. Rita König. In: Pro Libris. Nr. 31/1.12.2010, S. 98-100. Literacko-Kulturalne)
"... Nach der Lektüre (für die ich meinen Haushalt sträflich vernachlässigt habe, weil ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte) fiel mir die Auswahl einer Anschluss-Lektüre unheimlich schwer. Mein Himmel brennt gehört für mich zu den wenigen Büchern, die einen von Anfang an packen, nicht mehr loslassen und die man glatt ein zweites oder drittes Mal liest." (libri, 24.11.10)
"Steinhop ist überall ... - Er habe wohl noch nicht genug Prügel bezogen - die Drohungen, die Heinrich von der Haar in den letzten Wochen aus Hopsten, seinem Heimatort, zugetragen werden, sprechen eine deutliche Sprache. Seit (er) ... unter die Autoren ging, ist er in dem Dorf zwischen Heiligem Meer und Moor persona non grata. Da mag der Wahlberliner noch so oft beteuern, dass es sich bei seinem packenden, atmosphärisch-dichten Romanerstling 'Mein Himmel brennt' mitnichten um eine Autobiografie handelt, dem 'Nestbeschmutzer' glaubt man nicht. Wie sein Romanheld habe er Erfahrungen mit einem prügelnden Vater und prügelnden Lehrern gemacht. Aber er könne 'im Nu 20, 25 Bauernjungen nennen, die Ähnliches erlebt haben', versicherte der Autor am Donnerstag im Hoetmarer Pfarrheim, als er aus seinem derzeit vergriffenen Werk (vor 75 Gästen) las, in dessen Mittelpunkt der kleine Bauernjunge Heini aus dem fiktiven münsterländischen Dorf Steinhop steht. Steinhop, so das bittere Fazit am Ende des Abends, sei eben überall. Da sei es 'gut, dass diese Kinder im Roman eine Stimme bekommen haben.'..." (Joke Broker. In: Borkener Zeitung, 20.11.2010 + IVZ-online, 20.11.2010)
"Der Stil ist literarisch gelungen - die manchmal nicht vollständig kindlich-westfälisch wirkenden Sätze - das ... mantrahafte Zurückfallen von Heini in seine Glaubenssätze - insbesondere nach Zweifeln, die bildlichen und ungewöhnlichen Formulierungen der Naturszenerie... Bei diesen Heu-, Gabenaufstell- und Dreschszenen hatte ich... den Stroh- und Dachbodengeruch bei meinem Kötter-Großeltern deutlich wieder in der Nase." (Herb.B. In:  libri, 7.11.2010)
"Kindheit wie in der Hölle... So tragisch die im Buch geschilderten Erlebnisse auch sein mögen - mit seiner Art zu beschreiben und zu formulieren nimmt von der Haar immer wieder den Druck vom Kessel. Nicht nur, dass an vielen Stellen amüsante und anrührende Szenen die hauptsächlich bitteren Erlebnisse Heinis durchbrechen, auch fällt die Beschreibung von körperlicher und psychischer Gewalt zum Teil so aus, dass das Leiden Heinis erst beim zweiten Lesen deutlich wird. Dies ist vermutlich das wahrhaft Bittere an „Mein Himmel brennt“ - macht es doch deutlich, dass es vielen Kindern der Nachkriegszeit so erging..." (Thorsten Kleinhubbert. In: Münsterländische Volkszeitung, 3.11.2010/Archiv + IVZ, 3.11.2010)
"Selten hat ein Autor so schonungslos die Wirklichkeit gezeichnet..." (Ahlener Zeitung, 3.11.10)
"... Immer im Zweifel... Zweifelnd und verzweifelnd versucht der Junge seinen Weg – gegen Vater, Familie, Kirche und Dorf – zu gehen. Der Glaube an das Schöne lässt ihn nicht aufgeben: Er lernt das Mädchen Isolde kennen. Eine traurige und zugleich wunderbare Hommage an das Leben und die Hoffnung..." (Märkische Allgemeine, 27.10.10)
"... Zum Sittenbild der 1950er-Jahre gehören die bäuerliche Großfamilie mit zehn Kindern, ein starrköpfiger und prügelnder Vater und der von morgens bis abends arbeitende Bauernjunge." (Neue Osnabrücker Zeitung, 17.10.10)
"... `Natürlich hatte ich eine unglückliche Kindheit. Eine glückliche Kindheit lohnt sich ja kaum.´ Was Frank McCourt in dem Roman „Die Asche meiner Mutter“ mit diesen zwei kurzen Sätzen über seine irische Kindheit sagt, das gilt auch für Heinrich von der Haar, der in dem Debütroman ´Mein Himmel brennt´ die Erinnerungen an seine Kindheit in den 50er- und 60er-Jahren im nördlichen Münsterland verarbeitet hat...
Bücher über die jüngste Geschichte... lassen die Wogen hochschlagen. Auch im Kutscherhaus entwickelte sich eine angeregte und teilweise kontroverse Diskussion. Einige Zuhörer erinnerten sich an die eigene Kindheit und konnten vieles nachvollziehen. `Ich habe mich in diesem Buch in vielem bestätigt gefühlt`, sagte eine Zuhörerin, die den Roman für ein wichtiges Zeitzeugnis hält. Es gab auch Stimmen, die das düstere Bild kritisierten... Doch der Autor verallgemeinert nicht und rechnet auch nicht ab..." (NOZ, 8.10.2010; Lingener Zeitung, 9.10.2010 Archiv)
"Buchtipps ... Heinrich von der Haar erzählt... eine hammerharte Geschichte aus dem katholischen Münsterland der 50er-Jahre... Vor allem erschüttert die geschilderte Brutalität der ... dörflichen Gesellschaft... (Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen-Lippe, 37/2010)
„Ein Autor, der sofort polarisiert... (Er)  thematisiert... die Doppelmoral, das tradierte Verhalten innerhalb einer in sich geschlossenen Bauernschaft und das damalige Eltern-Kind-Verhältnis." (Helge Holz. In: Ahlener Zeitung, 7.10.10)
„... 'Da kam vieles in mir hoch', und 'Ja, so habe ich es auch erlebt', waren typische Äußerungen einiger Landfrauen, die an der Autorenlesung in den vollbesetzten Räumlichkeiten der Öffentlichen Bücherei Raesfeld teilnahmen... (Ein) sehr interessanter Abend ... Gerade auch für jüngere Teilnehmer, die diese Zeit nicht mehr hautnah miterlebt haben, so das Fazit der Gäste..." (Westfälisch-Lippischer Landfrauenverband, 6.10.10)
"Der Roman erzählt aber nicht nur von einer Bauernkindheit im nördlichen Münsterland in den 50er- und beginnenden 60er-Jahren, sondern er schildert gleichzeitig auch den Umbruch der traditionellen dörflichen Strukturen (Flurbereinigung, Technisierung, Bildungsrückstand). – Ein packendes Zeitdokument." (Lingener Tagespost, 02.10.2010 und NOZ, 01.10.2010)
"Jeder, der diese Zeiten miterlebt hat, wird sich an viele kleine Details zurückerinnern. Für alle anderen ist 'Mein Himmel brennt' ein einzigartiges zeitgeschichtliches Dokument." (Karsten Lieberam-Schmidt. In: Schublade, Zeitschrift der BVjA, H. 3, 2010, S. 34)
"Was Heinrich von der Haar vorlas, ging den Zuhörern unter die Haut... Heinrich von der Haar scheint ein Buch gelungen zu sein, das die Erfahrungen einer Generation durchaus exemplarisch, wenngleich in zugespitzter Form, einfängt, ohne... „Jedermanns“ Wirklichkeit Eins zu Eins abzubilden – und abbilden zu wollen." (Beate Müller. In: Westfälische Nachrichten, 1.10.10)
"Mit der Lesung ... stieß der Autor ... auf großes Interesse. Anschließend wurde noch lebhaft diskutiert, wo es hieß, 'Mein Himmel Brennt' ist die 'Herbstmilch' des Münsterlandes..." (Buchhandlung VOLK, 29.09.2010)
"Authentizität... ist dem Autor wichtig... Zuhörer lobten den Autor für seine einfühlsamen Schilderungen..." (Dreingau Zeitung, 29.09.2010, S. 2)
"Schwierige Zeiten ... Der Autor hat vor der Vergangenheit nicht die Augen verschlossen – es war eine Wohltat zu erleben, mit wie viel innerer Stärke und Güte er über seine Erfahrungen berichten kann..." (Annette Kleinert. In: Ibbenbürener Volkszeitung, 25.09.2010)
"'Die Asche meiner Mutter' aus dem Münsterland..." (Ahlener Zeitung, 20.09.2010)
„Die Asche meiner Mutter“ aus dem Münsterland... Anders als seine Geschwister verliert Heini ... die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht, er sucht das Schöne im Kleinen und bewahrt sich so die Kraft, sich als junger Erwachsener aus der erstickenden Enge zu lösen und seine Ziele umzusetzen. In einer dichten poetischen Sprache schildert der Autor die Kindheit in den 50er und 60er Jahren im Dorf... (Westfälische Nachrichten, 16.09.10 + Borkener Zeitung, 20.09.10))

"... Nicht jedes Erlebnis seiner Hauptfigur ist gleich autobiografisch. Gleichzeitig räumt der ... Wahlberliner ein, dass er bestimmte Gerüche, Töne und Bilder aus seiner Kindheit noch heute deutlich vor Augen hat. Dazu gehört auch das Gefühl der Scham: Scham über die Armut, die zehn Geschwister und die plattdeutsche „Muttersprache“ aus dem westfälischen Bauernmilieu..." (Uta Biestmann-Kotte. In: Neue Osnabrücker Zeitung, 19.09.2010)
"Wenn eine Sau zu viele Ferkel wirft, verhungern die Schwächsten – das erlebt der Bauernjunge Heini aus eigener Anschauung. Und er begreift: Auch für ihn ist kein Platz in der Welt seines westfälischen Dorfes, zwischen zehn Geschwistern, im Schatten von Adenauer- und Wirtschaftswunderzeit. Die Schweinegeburt ist eine Schlüsselstelle...
„Mein Himmel brennt“ ist ein Heimatroman ohne Heimat: „Im Münsterland plästert's oder es läuten die Glocken“, schreibt von der Haar, und seine Sprache ist so karg und poetisch wie dieses Land. Er schildert die Nachkriegsjahre aus der hellsichtigen Perspektive eines Kindes: das Elend der Kleinbauern und Großfamilien, die radikale Flurbereinigung, die bigotte Frömmigkeit und das Schweigen zur Nazivergangenheit...
Trotz Fleiß und Hingabe erleidet Heini brutale Züchtigungen; sein Plattdeutsch und seine Hofpflichten machen ihn zu einem schlechten Schüler, der mit seinen glasklaren Gedanken allein bleibt. „Schwiech still!“ ist der Satz, den er am häufigsten zu hören bekommt – ganz gleich, ob er seinen Vater um Geld für die Kirmes bittet oder nach den jüdischen Einwohnern fragt, die früher im Dorf gelebt haben. Heinis naive Fragen entblößen die hilflosen Beziehungen und Rituale der Erwachsenen, gegen die er immer stärker revoltiert..." (Christina Felschen. In: Die Glocke, Feuilleton, 19.09.2010)
"Unheimliche Heimat... 'Mein Himmel brennt' erzählt den Ausbruch eines Bauernjungen aus Enge und Elend der Fünfziger Jahre... Das Dorf Steinhop ist ein verstörendes Idyll, dessen Geheimnisse im Unterholz liegen, im heiligen Schweigen, in Tabus und Verboten: Synagogenschutt, gefallene Jungfrauen und Unglückliche, die außerhalb der Friedhofsmauern begraben werden. ...  Sein Steinhop ist ein sinnlicher Kosmos mit Appelhoekverstecken und Spökenkiekern, in dem Schneeflocken "wie Brausepulver prickeln" und die jähzornige Tante "den Kopf seitlich legt wie eine Drossel, die eine Schnecke am Stein zerschmettert"... Der Roman (ist) ein Zeitzeugnis, keine literarische Abrechnung. „Mein Himmel brennt“ sondiert nicht wie der Haneke-Film „Das Weiße Band“ das abgrundtief Böse in jedem Menschen. Von der Haars Charaktere machen sich das Leben zur Hölle, doch sie sind keine Teufel. Sie sind Getriebene, Verstümmelte, Traumatisierte und kämpfen ums Überleben – sie können nicht aus ihrer Haut, aus ihrem Dorf, aus ihrem Leben. Außer Heini. ... So traumwandlerisch wie Heinrich von der Haar hat sich selten ein Autor durch den Schlaf einer ganzen Generation bewegt..." (Christina Felschen. chessocampo, 18.09.2010)

"MEIN HIMMEL BRENNT ist DIE ASCHE MEINER MUTTER des Münsterlandes. Klar und schnörkellos, atmosphärisch dicht und facettenreich: so beschreibt Heinrich von der Haar eine Kindheit im katholischen Münsterland der Nachkriegszeit. Kein süßliches Fünfzigerjahre-Idyll der Heidelehrer, eine enge Welt, in der Heini aufwächst, mit vielen Backpfeifen und vielen Fliegen. Kindsein ist gefährlich, die Sterblichkeit hoch. Von vielen Kindern wird das eine oder andere an Kinderlose abgegeben. Das reduziert die Esser am Tisch und verschafft Pluspunkte im Himmelreich.
Die umstrittene Gebietsreform bringt Bauern böses Blut, verhilft Großbauern zu Wachstum und Kleinbauern zum Ruin. Das Bauernsterben. Auffallend die hohe Suizidquote. Die Verstrickung in die Nazivergangenheit wird unter den Teppich gekehrt. Nein, keine heile Welt, aber Heini besitzt Selbsterhaltungstrieb, um sich freizustrampeln. Das macht das Buch so spannend. Die trotzigen und witzigen Lichtblicke, das Rauswollen, aber nicht können - es erinnert mich an McCourts Asche meiner Mutter. Trotz beschränkter Mittel erkämpft er sich eine bessere Schulbildung, überwindet sein Stottern, gewinnt Eigenständigkeit und übersteht den sexuellen Übergriff eines Gruppenbetreuers. Er lernt Isolde kennen, eine erste verhaltene Liebe, mit offenem Ende. Wie wird es Heini ergehen? Wird er Isolde wiedertreffen? Alles Gute, Heini, es fällt schwer, dir vorläufig Tschüss zu sagen, ich möchte sofort den nächsten Band lesen.(Sabine von Döhren. In:  libri, 13.09.2010)
"Eine harte Kindheit ... Nein, das ist keine ländliche Nostalgie einer vermeintlich guten alten Zeit, und wer das Glück hatte, sie besser zu erleben, kann den Leidtra­genden von damals ihre Stimme gönnen, die lange Verschwiegenes auf­deckt und ihnen so Rehabilitierung verschafft. Bei aller Schonungslosigkeit der Darstellung macht der Autor jedoch immer deutlich: Die Menschen sind so geworden, weil sie nicht an­ders konnten." (Tonio Keller. In: bauernblatt Schleswig Holstein Hamburg, 11.09.2010)
"Ein Junge entdeckt die Emanzipation... Das Buch ist eine Zumutung. Dabei steckt alles drin, was auch andere Autoren beim Blick auf das Münsterland in den 50er und frühen 60er Jahren an Zutaten hineinpacken: das bäuerliche Leben, Sitten und Gebräuche, Kinderspiele und Feldarbeit, Kirchgang und Korn. Es will sich aber keinerlei Gemütlichkeit einstellen, auch nicht das winstigste Etwas Nostalgie. Heinrich von der Haar hat in ... 'Mein Himmel brennt...' einen unverstellten Blick auf die Wirklichkeit dieser Epoche geworfen... Gegen all diese Widerstände kämpft Heinrich sich durch, entdeckt die Wunder der Liebe ebenso wie die Freude geistigen Erwachens - und emanzipiert sich zusehends von Elternhaus und ländlichem Lebensumfeld. Lakonisch und direkt in der Sprache, nimmt Heinrich von der Haar seine Leser mit auf diesem Weg..." (Thorsten Ohm. In: Münstersche Zeitung, 10.09.2010)
"Heini wächst mit zehn Geschwistern auf einem münsterländischen Bauernhof im Nachkriegsdeutschland auf. Nicht das Wirtschaftswunder, sondern Arbeit, Armut und Schläge bestimmen sein junges Leben. Aber auch die Landschaft, das Vieh, die Obstwiesen und die Genüsse des Sommers prägen seine Sicht auf die Welt. Ein wunderbares Buch, erzählt voller Verständnis und Liebe für die Zwänge der Zeit und der Bedingungen, trotz aller schlimmen Erfahrungen, die der Protagonist machen musste. Besonders gelungen fand ich die Veränderung, die Heini im Aufwachsen durchlebt, die Wandlung seiner Ansichten und seines Verhaltens. Das Erfreuliche und Hoffnungsvolle: Heini hat es geschafft, trotz allem." (Anne K. Kuhlmeyer, NRW. In: Amazon-Rezension, 20.08.2010)
"Dem Genre Nachkriegsroman haftet mitunter etwas Muffiges an. Zu Unrecht, schließlich waren nur die 50er Jahre muffig, was noch gar nichts über die Art aussagt, wie sich darüber schreiben lässt. Heinrich von Haar etwa hat mit diesem autobiographisch geprägten Roman eine berührend-packende Kindheitsgeschichte verfasst..."(Der Tagesspiegel, 19.08.2010 / auch: Zitty. 24.08.2010 / Archiv)

"Der poetische Roman schafft es, neben der Leidens- und Erlösungsgeschichte des Jungen den harten Alltag eines Bauern der 50er Jahre zu schildern..." (Rita König. In: Märkische Allgemeine, 31.07.2010)
"Mein Himmel brennt (ist) ein Buch, das mich ganz und gar in seinen Bann zog. Dem Autor Heinrich von der Haar gelingt es nicht nur, die fünfziger Jahre in der katholischen Münsteraner Gegend auferstehen zu lassen, er zeichnet auch ein ungemein plastisches Bild kindlichen Innenlebens, das einen nicht unberührt lässt, weil man sich selbst darin wiederfindet ... 'Schwiech still!' ... ist der Satz, den der aufgeweckte Heini am häufigsten zu hören bekommt. Heinis Kindheit, zwischen der mit elf Kindern völlig überforderten Mutter, prügelnden Lehrern, dem von Existenzangst und Aberglauben gebeutelten Vater und der allgegenwärtigen Macht katholischer Glaubenssätze, zeigt symptomatisch die Deformation in rigiden Systemen. Da sind Szenen, die sich tief ins Gedächtnis einbrannten, wie die, als Heini sich um das neue, das zehnte Geschwisterchen kümmern soll, dessen Geschrei ihn zur Verzweiflung treibt ... Aber irgendwann schafft er es, das Baby zu beruhigen – durch die Art, wie er dessen Köpfchen in die Hände nimmt, wenn es weint. Er staunt, wie frei der Kleine lachen kann, und wünscht sich, auch einmal so quietschvergnügt sein zu können. Doch dafür bleibt wenig Raum im harten Bauernleben, beim Rübenziehen, Körbeflechten, Viehfüttern und Schlachten. Eine wunderbare, ungemein sinnliche Sommerlektüre, die mich an den Film 'Das weiße Band' erinnert, ohne allerdings von dessen Düsternis zu sein..." (Cora Pech. In: MAZ, 21.07.2010)
"... faszinierte mit seiner Familiensaga..." (Alfa Literatursalon, 18.07.2010)

"...Dies ist ein großer Roman. Das 450-Seiten starke Buch zeigt ereignisreiche, spannende Facetten dörflichen Lebens im Münsterland der fünfziger Jahre. Episode für Episode wird der Leser berührt, gepackt und mitgerissen auf die beginnende Lebensbahn des kleinen Heini. Der Autor beschreibt den wachsenden Konflikt zwischen dem Bauernjungen und seiner familiären und dörflichen Umwelt... Heinrich von der Haar schreibt knappe, energetische Sätze. Erzählsprache wie Dialoge sind authentisch und lebendig. Ein Entwicklungsroman, der durch viele bewegende, teils poetische Details besticht. Ein Gleichnis für die maßlose Gewalt, mit der sich das Alte mit Zähnen und Klauen, mit Prügeln und Mord sträubt, dem Neuen zu weichen, und für die verzweifelte Gewalt des Neuen, sich durchzusetzen." (Wolfgang Fehse. In: Amazon-Rezensionen, 05.07.2010)
"Eine bedrängende und zugleich beflügelnde Welt... Mancher mit Ostbiografie wird sich wundern, dass Kinder in der westdeutschen Provinz ... in katholischen Schulen regelmäßig geprügelt wurden, auf den Höfen und anderswo Kinderarbeit machten und noch Holzschuhe trugen…" (In: friedrich. Zeitschrift für Potsdam, Heft 06/2010, 18.06.2010 /Archiv)
"Ein belletristisches Feuerwerk..." (berlinerliteraturkritik Literaturkalender für Mai, 14.05.2010  / Archiv)
"Heinrich von der Haars Geschichten sind sehr präzise erinnerte und in realitätsnahen Beschreibungen und Dialogen rekonstruierte Dokumentationen aus den 1950er Jahren einer Kindheit im bäuerlichen Münsterland. Die thematisch konzentrierten Szenen werden plastisch aber auch emotional und witzig erzählt." (blogsiedlungheerstrasse, 12.05.2010/ Archiv)
"Mit großem Interesse, Betroffenheit und Mitgefühl für den kleinen Heini, habe ich das Buch 'verschlungen'. Ein dicker Roman, ganz in Gegenwart geschrieben - ich hätte nicht gedacht, dass das so funktioniert..." (A. Anders, Kriftel. In: Amazon-Rezension, 04.05.2010)
"Literarisches Dokument der Nachkriegszeit... Heinrich von der Haar entführt die Zuhörer in ein münsterländisches Dorf der 50er Jahre. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Bauernjunge im Kampf um Freiheit und Eigenständigkeit...." (echo-Münster, 07.04.2010)
 


Klappentext


Das Münsterland in den Fünfzigerjahren.
    Seit seiner frühesten Kindheit kennt der Bauernjunge Heini nur Arbeit. Von morgens bis abends schuftet er auf dem Hof seines starrköpfigen Vaters. Von ihm immer wieder verprügelt, von seinen Geschwistern unverstanden, von seiner immer schwangeren Mutter nicht wirklich geliebt, ohne richtige Freunde, sucht Heini Trost und Halt im Glauben.
 
    Zweifel und Selbstzweifel nagen an dem Jungen, der gegen das dörfliche Leben und die Strenge und den Willen seines Vaters aufbegehrt. Doch in seinem Kampf um Unabhängigkeit und Freiheit bleibt Heini allein. Als er auch noch von einem Kirchenvertreter sexuell missbraucht wird, bricht seine Welt zusammen.
Zweifelnd und verzweifelnd versucht der Junge, seinen Weg – gegen Vater, Familie, Kirche und Dorf – zu gehen. Der Glaube an das Schöne lässt ihn nicht aufgeben: Er lernt das Mädchen Isolde kennen …
   Eine traurige und zugleich wunderbare Hommage an das Leben und an die Hoffnung.
   

MEIN HIMMEL BRENNT ist ein literarisches Zeitdokument von erschütternder und gleichzeitig berührender Intensität um eine Familie im Deutschland der Nachkriegszeit. Selten hat ein Autor so schonungslos die Wirklichkeit gezeichnet und die persönliche Empfindungen beschrieben.

Heinrich von der Haar schildert in einer dichten, packenden, atemlosen Sprache voller Poesie das Leben des Jungen Heini. Mal düster und erschreckend, mal tragisch, mal komisch. Ein belletristisches Feuerwerk.



Rezensionen
 
  "Selten hat mich ein Roman so stark eine Zeitepoche nacherleben lassen. Heinis Suche nach Halt im Glauben. Sein Vater, ein humorloser Dickschädel, der stark ist, aber tragisch an der Flurbereinigung scheitert. Der Roman zeigt das karge Bäuerliche, die brutale häusliche Strenge vor dem Hintergrund des untergehenden Bauerndorfes, den Überlebenskampf in Armut und Kinderreichtum. Ein Sittenbild der Fünfzigerjahre."    Petra Nouns, Vorsitzende der Gesellschaft für Neue Literatur



  "Es hat mich sehr berührt, wie ein Junge, der zu Hause misshandelt wird, Halt in der Kirche und im Gebet sucht, dort aber nur Leere vorfindet und noch missbraucht wird, aber sein Glück bei einem Mädchen findet."    Krista Köpp-Blodau, Pfarrerin


  "Der Vater-Sohn-Konflikt des Bauernjungen wird sehr authentisch erzählt. Ein münsterländischer Dostojewski!"    Astrid Hoffmann, Kulturjournalistin
 

  "Heinrich, den alle nur Heini nennen, wächst in den Sechzigerjahren mit zehn Geschwistern auf, einem groben Vater und einer stets schwangeren Mutter auf einem Bauernhof im Münsterland auf. Das Leben ist alles andere als einfach, doch Heini bewahrt sich den Blick für das Schöne, die Hoffnung auf das Leben und die Kraft, sich für seine Ziele einzusetzen. Gewitzt und mutig, stellt sich Heini allen Widerständen und zieht dabei nicht selten den Kürzeren.
   Es ist ein wunderbares, warmherziges Erlebnis, Heini bei seinem Kampf um Freiheit und Eigenständigkeit zu begleiten.  Dem Autor Heinrich von der Haar ist es mit einer ungeheuren Liebe zum Detail gelungen, seine Leser in eine bedrängende und zugleich beflügelnde Welt zu ziehen. Eine großartige Lektüre."    Heike Prassel, Literaturschaffende
 



 
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